Infos

 

Ich bilde Servicehunde (Mobilitätsassistenzhunde für Rollifahrer), Signalhunde für Diabetiker und Hörhunde, in Fremdausbildung (oder Internat), aus.

Ich bilde KEINE Hunde für psychische Erkrankungen aus (PTBS, Autismus, etc.).



Voraussetzung für Interessenten


Die Liebe zu Tieren und der Wunsch nach einem Hund muss im Vordergrund stehen. Ein Tier zu versorgen muss Freude machen, denn einen Hund haben heißt Verantwortung zu übernehmen.
Besonders wichtig ist es mir, dass der Assistenzhund ein vollwertiges Familienmitglied ist, dessen Bedürfnisse nicht zu kurz kommen. Ein Assistenzhund braucht einen Ausgleich zu seiner Aufgabe. Er MUSS HUND SEIN DÜRFEN. 

Menschen die wieder unabhängiger und selbstständiger sein möchten, mit einem besten Freund an ihrer Seite, sind bei mir genau richtig. Der Assistenzhund wird deine "rechte Hand"!

Es findet ein unverbindliches Erstgespräch statt, wo wir alle Fragen, Wünsche und Anliegen offen besprechen. Wir besprechen ob und wie ein Assistenzhund in Ihr Leben passt, sodass Sie Freude an Ihrem Partner haben.

Meine Assistenzhunde werden nur an gute, liebevolle Plätze abgegeben.

Haltung & Training


Meine AssistenzHunde sind sorgfältig ausgesucht. Es kommen nur Hunde in Frage, die einen einwandfreien Charakter mitbringen und beim Züchter bestens aufgezogen wurden.

Ich bevorzuge kleinere Hunde mit ca. 10 kg Körpergewicht. Sie brauchen weniger Platz, sind leichter zu heben oder tragen, brauchen weniger Platz wenn sie im Bett schlafen sollen, können auf den Schoß springen und sind einfach "praktisch". Dennoch können sie alle Serviceleistungen problemlos ausführen. Auf Wunsch können wir natürlich auch einen größeren Hund auswählen.

Meine Hunde werden mit allem konfrontiert was möglich ist. Viele verschiedene Tiere: Katzen, Kleintiere, Nutztiere, Pferde. Sie leben im Familienverband in meinem privaten Hunderudel. Sie kennen Kinder und Menschenansammlungen und sind überall mit dabei.  Da ich mit meinen Hunden viel auf Veranstaltungen (Turniere) unterwegs bin, sind die angehenden Assistenzhunde natürlich auch mit dabei. In unserer Freizeit sind wir TÄGLICH in Wäldern und auf Wiesen spazieren. So wird der Freilauf trainiert und die Hunde können hier einfach die Seele baumeln lassen! Im Sommer schwimmen alle im hauseigenen Hundepool.

Alle Hunde werden hochwertig gefüttert und bestens medizinisch betreut. Sie kennen es gebadet, gebürstet und gepflegt zu werden. Obwohl sie fast immer mit dabei sind, achte ich sehr darauf dass alle Hunde auch EINZELN problemlos alleine bleiben können. 

 

Alle Hunde schlafen nachts miteinander und bei mir.

Die Assistenzhunde verbringen auch manchmal ein Wochenende bei jemand anderes um ihren Horizont zu erweitern.


Ein so großes Hunderudel GEMEINSAM zu halten erfordert ZEIT, MANAGEMENT, KONSEQUENZ und großes Einfühlungsvermögen für jeden Einzelnen.

Die Assistenzhunde werden vom Welpenalter an auf Ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Sie erlernen spielerisch den Grundgehorsam, sowie die verschiedensten Aufgaben an Hilfsleistungen. Das Training wir stets positiv über Clickertraining und Motivation aufgebaut, dennoch achte ich sehr auf verlässliches Ausführen der geforderten Übungen ohne "Bestechung".

Werdegang eines Assistenzhundes


bis zur 12. Lebenswoche:

  • Aufzucht bei Mutter und Geschwister


danach

  • Basistraining, Umwelttraining, Sozialisierung und Vorbereitung für die späteren Aufgaben eines Assistenzhundes - alles spielerisch und der mentalen Reife des Hundes angepasst


Ab dem 12. Lebensmonat

  •  Umfangreicher Gesundheitstest (Röntgen, Ultraschall, Augenuntersuchung, Organscreening, etc....)
  • BH-Prüfung mit Wesenstest nach FCI
  • weiteres Veterinärgutachten


danach

  • Zuteilung an den zukünftigen Besitzer
  • Spezialausbildung und Prüfungsvorbereitung



Ab dem 18. Lebensmonat

  • staatliche Qualitätsprüfung für Assistenzhunde



danach

  • Zusammenschulung des Teams ca. 3 Monate
  • mind. 6 Wochen nach Übergabe Teamprüfung und Eintragung in den Behindertenpass




Es kann jederzeit ein Assistenzhund (auch Welpen) angefragt werden. Es ist auch möglich gemeinsam einen Hund/Welpen zu suchen, wenn dieser spezielle Aufgaben erfüllen soll.

Finanzierung eines Assistenzhundes


Die Ausbildung eines Assistenzhundes liegt preislich zwischen 28.000,-- bis 38.000,-- Euro

Die Finanzierung läuft über Spenden und Förderungen von Ämtern, Stiftungen und Firmen. Es ist lediglich ein kleiner Selbsthalt zu entrichten. Grundsätzlich suchen Sie Ihre Sponsoren selbstständig, ich stehe Ihnen aber mit Kontakten geeigneter Anlaufstellen selbstverständlich zur Seite.

Kleiner Hund als Assistenzhund

Kleine Hunde sind viel leichter überall mitnehmbar, weil sie nicht so viel Platz brauchen. Sie können sich viel leichter unter den Rollstuhl oder im Restaurant unter den Tisch legen. Kleine Hunde brauchen auch viel weniger Platz wenn sie im Bett oder auf der Couch bei ihrem Menschen liegen. Sollte es aus irgendwelchen Gründen nötig oder erwünscht sein, kann der Hund auch auf den Schoß springen oder ganz leicht getragen oder gehoben werden. Auch nicht unwichtig ist die Tatsache, dass ein kleiner Hund viel weniger in seiner Erhaltung braucht.

Mit den Vorteilen geht es aber noch weiter, denn auch ein kleiner Hund kann alle Assistenzaufgaben genauso ausführen wie ein großer Hund. Sie können den Rollstuhl heranziehen, und sogar Krücken apportieren. Eine perfekte Größe um etwas "handlicher", aber genauso "nützlich" zu sein.


 

Nicht für jeden ist ein kleiner Hund geeignet. Gerade wenn der Hund eine Stützfunktion zB für Kinder übernehmen soll, muss es ein großer, kräftiger Hund sein.

Besonders entscheidend ist das Wesen des Hundes, welcher Hund es tatsächlich sein soll, wird ganz individuell enschieden.

Meine bevorzugten Rassen sind Mini American Shepherd, Working Cocker Spaniel, Working Golden Retriever, Weißer Schweizer Schäferhund.